Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie


Hoffnung erhält einen am Leben.
Sogar wenn man tot ist, ist es das Einzige was einem am Leben erhält.

 


Auf einen Blick

Autor:  Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum:  09. Mai 2017
Seitenanzahl: 448 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Preis: 8,99 €
Buch bei Amazon*kaufen

 

Inhalt
Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre?
Was würdest du tun?
Wen küssen?
Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
Samantha ist hübsch, beliebt und hat den perfekten Freund.
Der 12. Februar sollte für sie eigentlich ein ganz normaler Tag werden.
Stattdessen ist es ihr letzter.

 

Meine Gedanken

Durch den Film-Trailer wurde ich auf das Buch aufmerksam. Dieses Mal wollte ich aber nicht wieder zuerst den Film sehen und dann das Buch lesen. So wie es mir schon ein paar mal bei Bücher mit so einer Thematik passiert ist. Beispielsweise Zeit im Wind und aDs Schicksal ist ein miese Verräter.

Ja wie im Inhalt und am Klappentext ja schon steht Samantha ist cool, beliebt und all das. Mit Freund und ihren Freundin steht sie auf der Beliebtheitsskalar ganz oben. Zu anfangs mochte ich sie als Person gar nicht. So manche Aussagen die von ihr und ihren Freundinnen getätigt wurde haben mir überhaupt nicht gefallen. Ich dachte mir nur so was zum Teufel sollen solche Sprüche. Egal wie beliebt man ist. Im späteren Verlauf des Buch ergibt dann vieles einen Sinn. Wie sich ihr Verhalten in den Tagen nach dem Unfall ändert fand ich sehr interessant denn man merkt, dass sie alle Trauerphasen durchlebt. Leugnen, Zorn, Depression und zu guter Letzt wie sie es akzeptiert.

Zur Handlung und zum Buch selbst. Ich weiß noch nicht so genau was ich davon halten soll. Die Message die einem das Buch mitgibt war für mich klar verständlich. „Leben jeden Tag so als wäre es dein Letzter“ oder zumindest so dass es dein letzter sein könnte und du mit gutem Gewissen von dieser Welt gehen kannst. Das war das was mir das Buch vermittelt hat.

Was mir auch sehr gut an diesem Buch gefallen hat. Das dem Leser vermittelt wird was Mobbing anrichten kann. Gerade die Jugendliche die dieses Buch lesen können hier auch etwas mitnehmen. Das man nicht zuschauen soll. Denn Sam‘s hat es selbst richtig gesagt. Selbst Mobber und die Mitläufer wissen oft gar nicht was und warum sie es eigentlich tun. Dass sie das selbst erkannt hat und dann gehandelt hat, hat sehr für Sie gesprochen und konnte die anfängliche Abneigung gegen sie wegmachen.

Das ganze Buch über habe ich gehofft, dass sie doch nicht stirbt. Sonder wie sie es selbst gesagt hat in so einer Art Koma, zwischen Welt oder der gleichen lebt. Aber und obwohl ich wusste dass sie ja stirbt blieb das in meinem Augen doch offen. Das Buch hat so für mich ein offenes Ende. Ich hätte mir gewünscht dass man das Ende doch sieht. Wie alle erfahren dass sie gestorben ist, wie es mit den anderen ausgeht. Ob sich was ändert? Irgendetwas in die Richtung. Das Ende war für mich nicht ganz so passend. Das hätte man anders lösen können. ZUMINDEST FÜR MEINE SICHTWEISE!!

Das Cover macht nicht viel Aufhebens um sich und das gefällt mir. Das schlichte Design hat trotz allem etwas für sich. Sowie der Titel des Buches hervorgehoben wird, finde ich sehr schön.

Am Besten in dem ganzen Buch haben mir die Szenen mit Sam und ihren kleinen Schwester Izzy gefallen. Die fand ich so super.

Zugeben ich hab für die ersten 120 Seiten ein paar Tage gebraucht, da ich mit dem Buch nicht wirklich warm geworden bin am Anfang. Aber ich wollte das Buch so schnell wie möglich beendet haben da ich schon so neugierig auf den Film war. Aus diesem Grund hab ich mich heute Vormittag hingesetzt und das Buch dann so gegen halb fünf beendet. Wenn auch ich das Buch in ein paar Stunden beendet hatte hat es sich an manchen Stellen echt gezogen das sich der Tag ja immer wiederholt, trotz der Veränderungen. Der Schreibstil war gut. Vor allem wie es aus der Sicht eines Teenagers in Sam‘s Perspektive geschrieben ist.

Dem Buch kann ich für mich gute ♥♥♥ geben.

Im Anschluss habe ich auch gleich den Film gesehen. Da muss ich sagen, dass mir die Szenen mit ihrer Familie und die mit ihrer Schwester ebenfalls am besten gefallen haben.

Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Schreibe einen Kommentar