Ein ganzes halbes Jahr

 

Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn liebe.
Und er hat einfach gesagt, das genügt ihm nicht.

 

Auf einen Blick  
Autor: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt
Erscheinungsdatum: 21. März 2013
Seitenanzahl: 544 SeitenInhalt
Preis: 9,99 €
Buch bei Amazon* kaufen

 

Inhalt

 Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.

 

Meine Gedanken

Du hast mich mitten ins Herz getroffen Clark

Oky ganz so dramatisch war es bei mir jetzt nicht. Dennoch Lou ist ein Charakter, der mir von der ersten Seiten an sympathisch war. Sie ist einfach toll. Warmherzig, klug, lustig schlagfertig, und absolut liebenswürdig. Lou hat so viel mehr drauf als ihre Familie ihr zutraut. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben dass sie hat. Denn vorallem ist die der mutigste Buchcharaktere denn ich je kennen lernen durfte. In vielen Situation konnte ich eine Ähnlichkeit zwischen Lou und mir sehen deswegen konnte ich mich in ihre Person sehr gut hineinversetzen. Wenn sie sich freute, freut e ich mich mit, wenn sie lachte, lachte ich ebenfalls, und wenn sie litt, dann weinte ich nicht nur ein paar Damenhaften Tränen, nein ich heulte Rotz und Wasser.

Will, ist nun ja anfangs ein sehr emotionsloser Charakter, dass man ihm angesichts seinen Schicksal auch nicht wirklich verübeln kann. Sehr schade und das ist der einzige mini-mini Kritikpunkt den ich kundtun möchte, dass man aus seiner Sicht im Gegensatz zu den anderen nichts liest. Mit der Zeit lernt man dann den echten Will kennen, und dieser ist ein wahnsinnig starker Charakter. Er ist witzig, oftmals sehr sarkastisch, und doch so voller Gefühle und Hingabe zu seinem alten Leben. Gerade in dem Brief den Lou von ihm bekommt wird das nochmal ganz deutlich.

Die Nebencharaktere habe bei mir so eher einen unschlüssig Eindruck hinterlassen.

Da wären zum einen Lou‘s Familie inkl. ihrem Freund, die zwar in machen Szenen echt richtig bösartig gemein zu Lou waren, stehen wenn es hart auf hart kommt zu ihr.

Mein absoluter Lieblingnebenscharakter war Nathan. Er nun ja er ist einfach er.

Zu guter Letzt dann noch Will‘s Familie die sehr viel durchgemacht hat und jetzt in einem Abtraum festhängen taten mir auf der einen Seite unheimlich leid aber auf der anderen Seite alleine wenn ich an seinen Vater denke, könnte ich einfach nur wütend werden. (Gott sei Dank bekommt man das alles in der Buchverfilmung nicht so arg mit)

Zum Inhalt. Lou und Will kommen aus der selben Stadt und dennoch Leben sie in ganz verschieden Welten. Sie sozusagen das Aschenputtel und er der Prinz. Ein tragischer Schicksalsschlag führt sie beiden zusammen.
Es ist eine wunderschöne emotionale Liebesgeschichte die einen sehr über ein bestimmtest Thema nachdenken lässt. Ein Thema das selbst in unsere Gesellschaft sehr umstritten ist. Was ist richtig was ist falsch. Obwohl man aus Will‘s Sicht nichts lesen konnte, war es dennoch spürbar wie er denkt und fühlt, daher und so schwer es einem selbst als Leser fällt seinen Entschluss zu akzeptieren,ist diese Entscheidung die er trifft für ihn die Richtige denk ich. Aber wie man sich entscheidet wenn man selbst in dieser Lage oder ein Angehöriger sich in so einer  Situation befindet ist eine ganz andere Sache…. Wenn auch, dass Buch nicht das typsiche HappyEnd hat fand ich den Schluss gut gelungen.

Das Buchcover ist einfach und doch sehr schön.

Jojo Moyes hat einen sehr gut Schreibstil. Sobald ich die ersten Kapiteln gelesen hatte war der Einstieg in das Buch nicht mehr ganz so schwer und das Buch ließ sich flüssig lesen.
Die Geschichte ist samt den Charakteren und dem Setting sehr detailliert beschrieben so dass man sich in die Welt von Lou und der anderen hineinversetzten kann. Man erlebt die Emotionen mit da es einfach so eine gefühlvolle und dennoch humorvolle Geschichte ist. Was mir sehr gut gefallen hat war das zwar Lousia‘s Sicht die Hauptpersepektive ist, jedoch auch von ein paar anderen Nebencharaktere kurz in ihre Gedankengänge hineinlesen konnte.
Eine Person hätte man da ja gefliest auslassen können. Diese Sicht hat mich einfach nur so geärgert.

Zum Schluss noch zwei Auschnitte, die wir uns alle zu Herzen nehmen sollten.

Sie leben nur einmal und sie haben die Pflicht es in vollen Zügen zu genießen.

Lebe Unerschrocken.
Fordere dich heraus.
Gibt dich mit nichts zufrieden,
Zu wissen, dass man immer noch Möglichkeiten hat ist ein Luxus.
Lebe einfach.

 

Ein ganzes halbes Jahr bekommt ohne jeden Zweifel ♥♥♥♥♥.

 

Anmerkung zur Buchverfilmung

Ich hab das Buch wiedereinmal nach dem Film gelesen. Es stand Monate lang in meinen Bücherregal. Mein Angst war dass das Buch nicht an den Film herankommen kann weil dieser echt gut war. Klar kann so eine Geschichte niedergeschrieben viel mehr als wenn man es sieht. In diesem Fall bin ich jedoch froh zuerst den Film gesehen zu haben. So konnte ich mir viel mehr vorstellen und war sehr gelassen an so manchen Szenen in den ich normal an die Decke gegangen wäre. 😉 Es hätte sich vielleicht negativ auf meine Büchergedanken ausgewirkt.

Ein ganzes halbes Jahr

Schreibe einen Kommentar