Alles oder Nichts

 

Zwei Menschen die vor ihrer Vergangenheit flüchten, sich ihr stellen und dabei ein Wunder erleben.

 

Auf einen Blick

Autor: Simona Ahrnstedt
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Seitenanzahl: 697 Seiten
Preis: 15,99 €

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Inhalt

Ambra ist eine erfolgreiche Journalistin auf der Suche nach einer heißen Story.
Tom ein ehemaliger Elitesoldat, dem Schreckliches zugestoßen ist.
Ambra muss an den Ort zurückkehren, an dem sie niemals wieder sein wollte.
Tom versucht hier, sich ins Leben zurück zu kämpfen.
In Kiruna, im Norden Schwedens, wo klirrende Kälte und ewige Dunkelheit herrschen, begegnen sich zwei Menschen, die auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit sind. Zwei Menschen, die tiefe Wunden tragen. Und niemandem vertrauen. Zwei Menschen, die von der Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht, überwältigt werden. Es kommt ihnen falsch vor. Und doch so beängstigend richtig.
Aber können sie einander wirklich heilen?
Oder wird ihre Liebe sie ein für alle Mal zerstören?

 

Meine Gedanken

LEST DAS BUCH! Ihr werdet es nicht bereuen.
Schon der „Epilog“ vom zweiten Band der Trilogie ließ mich mit großer Vorfreude und Spannung auf den letzten Teil warten.
Der dritte Teil von Simona Ahrnstedt „Alles oder nichts“ hat in meinen Augen noch mal alles getoppt. Schon alleine mit dem Cover wurde grandios geleistet.
Anders als bei „Ein einziges Geheimnis“ war ich bei „Alles oder Nichts“  von der ersten bis zur letzten Seite wieder voll im Lesenfluss drinnen, weil es so spannend war die Geschichte von Ambra und Tom zu lesen.
Ich liebe die beiden, trotz der ihrer komplexen Charaktere.
Ambra, die als Pflegekind wirklich schlimmes erfahren hat, das man sich so gar nicht vorstellen kann, hat mich wirklich beeindruckt. Sie kämpft sich obwohl sie nie wieder nach Kiruna wollte durch und was sie dort leistet und wie sie sich ihrer Vergangenheit stellt, fand ich einfach … mir fehlt dazu einfach das passend Wort das zu beschreiben.
Tom war für mich anfangs ein sehr einschüchtender Charakter so wie er von der Autorin beschrieben wurde. Erst nach und nach als man von ihm die sanfte Seite zu lesen bekommt, wurde er etwas nahbar. Als ehemaliger Elitesoldat ist Kontrollverlust ein Fremdwort für ihn. Im Norden Schwedens im tiefsten Wald verliert er immer wieder die für ihn so wichtige Kontrolle, obwohl er doch gerade dabei ist sich zurück ins „normale“ Leben zu kämpfen.
Wie die Verbindung zwischen Ihnen entstanden ist fand ich wirklich gut. Was von Simona Ahrnstedt auch nicht anderes zu erwarten war.
Das Setting war ein Traum. Die letzte Szene mit dem Nordlicht hat mir besonders gut gefallen. Mehr werde ich dazu aber nicht verraten. Die Dunkelheit und die Kälte passen perfekt und machen das Buch zu einem wahren Winterlesetraum. Ich werde es auf jeden Fall in einem Winter nochmal lesen, da ich das Buch im Frühling gelesen habe.
Ja der Schreibstil hat sich zum Glück nicht verändert. Auch hier finden wir den Haupthandlungsstrang der sich um Ambra und Tom dreht aber auch Ambras „Schwester“ Jill und Toms bester Mattias erzählen ihre Geschichte.  Alles im sehr hohen Niveau geschrieben.

 Dieses Buch hat sich mit allem seine fünf ♥♥♥♥♥ regelrecht verdient.

 

Alles oder Nichts

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